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Gedanken zur Malinois-Zucht
Malinois - diese Rasse steht für Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Temperament, Arbeitswille, Bindungsfähigkeit, und viele andere Dinge mehr, die für einen vielseitig einsetzbaren Gebrauchshund wichtig sind. Die beste mir bekannte Rassebeschreibug findet ihr hier: Monsieur 100.000 Volt, geschrieben wurde sie von Volker Riedel.
Ich spare mir auf dieser HP eine weitere ausführliche Rassebeschreibung - wer darüber nachdenkt, sich einen Malinois anzuschaffen, sollte ohnehin genügend Vorkenntnisse besitzen. Hier geht es zu einem Interview (Mai 2011), in dem ihr bei Interesse mehr über meine Einstellung zum Malinois erfahren könnt >klick.
Auch wenn es in meinem Zwinger nur sehr wenige Würfe geben wird, fühle ich mich als Züchter dieser wundervollen Rasse natürlich mitverantwortlich für deren Weiterentwicklung, und werde alles mir mögliche tun, damit der Malinois das bleibt, was er in meinen Augen immer war und ist: Ein belastbarer, kerngesunder, leistungsfähiger Arbeiter. Kein Hund für jedermann, kein “schöner” Hund, kein Trend-Hund!
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Als Diensthund der Behörden, als Sporthund im Ringsport, VPG, Agility, Obedience, als Rettungshund - es gibt nicht viel, was der Malinois nicht kann. Dennoch ist mir persönlich sehr wichtig, dass der Mali eine ausgesprochene Schutzhund-Rasse ist, und genau da sollte meines Erachtens auch die Selektion stattfinden. Aus diesem Grund züchte ich aus Überzeugung im DMC. In meinen Augen hat dieser Verband das einzige Zuchtzulassungssystem in Deutschland, das tatsächlich einer Gebrauchshunderasse würdig ist. Auch an dieser Stelle möchte ich Volker’s Seite verlinken, er beschreibt hier eindrucksvoll den Werdegang des Körsystems im DMC.
Ich hoffe sehr und bemühe mich, meinen eigenen, sehr hohen Ansprüchen und natürlich denen der zukünftigen Welpenbesitzer aus meiner Zucht zu genügen. Aber: Trotz aller Planung, Recherchen, Gedanken, Gespräche, trotz allem Aufwand, zeitlich, finanziell und emotional, trotz Ausschöpfung aller denkbaren Vorkehrungen und Anstrengungen - ist Zucht letzten Endes auch immer ein wenig vom Glück abhängig. Wie jeder andere Züchter, der mit “Herzblut” dabei ist, versuche ich, diesen Faktor so gering wie möglich zu halten.
Zusatz aufgrund der nicht enden wollenden diesbezüglichen Anfragen: Ich gebe keinen meiner Welpen als reinen Familienhund oder Wachhund für irgendwelche Grundstücke ab, ebenso scheidet eine dauerhafte, reine Zwingerhaltung aus. Ich habe auch nicht ständig 2 oder 3 Würfe ”vorrätig”. Ich gebe mir Mühe gute Arbeitshunde zu züchten, und erwarte daher Interessenten, die gut genug für sie sind! Damit meine ich keine Weltmeister-Titel oder Luxusanwesen, sondern eine realistische Erwartungshaltung, Hundeverstand, und eine gesunde Einstellung zu Gebrauchshunden.
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